„Made in Australia“: Gesetz soll globalen Subventionsdruck kontern

Australiens Antwort auf den Inflation Reduction Act und die EU-Strategie zur Wirtschaftssicherheit.

Der australische Premierminister Anthony Albanese hat am Dienstag den Future Made in Australia Act vorgestellt, der die heimische Produktion stärken und Schlüsselindustrien wie kritische Mineralien und saubere Energie fördern soll. In seiner Rede in Brisbane erklärte Albanese, dass „ein ganzes Paket neuer und bestehender Initiativen zusammengeführt würde, um Investitionen anzukurbeln, Arbeitsplätze zu schaffen und Chancen zu ergreifen.“ [Übersetzung Rohstoff.net].

Dieser Schritt spiegelt die Anreize und Subventionsmaßnahmen wider, mit denen auch andere Staaten Sektoren fördern wollen, die von entscheidender Bedeutung für Zukunftstechnologien und Wohlstand sind. Dazu gehören der Inflation Reduction Act (IRA) der USA und die Europäische Strategie zur Wirtschaftssicherheit. Albanese räumte ein, dass Australien nicht mit dem Inflation Reduction Act gleichziehen könne; dies sei jedoch keine Auktion, sondern ein Wettbewerb. Im Rahmen des IRA haben die USA milliardenschwere Fördermaßnahmen aufgebracht. Albanese hingegen machte keine Angaben zur Finanzkraft des neu vorgestellten Gesetzes.

Photo: iStock/inkoly

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