Iluka: Raffinerie für Seltene Erden teurer als erwartet 

Australisches Bergbauunternehmen veröffentlicht Jahresbericht. Gewinn ist im Vergleich zu 2022 zurückgegangen.  

Das auf Titan, Zirkonium und Seltene Erden spezialisierte australische Bergbauunternehmen Iluka Resources hat am Mittwoch seinen Jahresbericht für 2023 (PDF) veröffentlicht. Im Vergleich zu 2022 wurde ein deutlicher Gewinnrückgang verzeichnet. Das Unternehmen meldete für das gesamte Jahr einen Nettogewinn nach Steuern in Höhe von 225,03 Millionen US-Dollar, gegenüber 339,78 Millionen US-Dollar im Vorjahr.

In Bezug auf seine im Bau befindliche Raffinerie für Seltene Erden Eneabba in Westaustralien wies Iluka auf einen Kostenanstieg hin, der über das im Dezember angekündigte Ziel (PDF) von einer Milliarde US-Dollar hinausgeht, und korrigierte auf etwa 1,2 Milliarden. Das Unternehmen führt die hohe Inflation als Grund für die prognostizierte Kostensteigerung an. Ursprünglich hatte Iluka geplant, die Produktion in Eneabba 2025 aufzunehmen. Dies wurde nun auf 2026 verschoben.

Den Gewinnrückgang begründete Geschäftsführer Tom O’Leary damit, dass die von vielen erwartete wirtschaftliche Erholung in China noch nicht eingetreten sei. Dies habe vor allem den Absatz von Zirkonium beeinträchtigt. Die Titanverkäufe hingegen blieben aufgrund von verbindlichen Abnahmeverträgen stabil.

Photo: iStock/qwerty01

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