China: Mehr Geld für Rohstofferkundung

Ausgaben für Exploration wurden 2023 erhöht; Öl und Gas im Fokus.

Umgerechnet etwa 15 Milliarden US-Dollar hat China im vergangenen Jahr in die Suche nach Bodenschätzen investiert. Dies seien acht Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet China Daily. Den größten Anteil hatte die Exploration von Öl- und Gasvorkommen, die mehr als 80 Prozent des Budgets ausmachten, zitiert die Zeitung das chinesische Ministerium für natürliche Ressourcen. Ausgemacht wurden im Rahmen der Erkundungsarbeiten aber auch Lagerstätten von Eisenerz und Seltenen Erden. Trotz der eigenen Marktmacht bei vielen Rohstoffen sei China „in hohem Maße von einigen importierten Bodenschätzen abhängig“, so der zuständige Minister Wang Guanghua im Januar des vergangenen Jahres. Es müssten daher Vorkehrungen getroffen werden. Die Global Times sieht in den internationalen Bestrebungen zur Sicherung der Versorgung mit kritischen Ressourcen eine drohende Konkurrenz, entsprechend dringlich seien Chinas Bemühungen zur Erhöhung der Explorations-, aber auch Produktionskapazitäten. Dies geschieht auch durch die Einbindung von künstlicher Intelligenz (wir berichteten).

Photo: iStock/SeventyFour

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