Bergbaumilliardärin investiert in Seltene Erden

Neuer Auftrieb für Spekulationen über Fusion von MP Materials und Lynas.

Die australische Bergbaumilliardärin Gina Rinehart treibt die Diversifizierung ihres Unternehmens Hancock Prospecting weiter voran. Der Konzern, der durch die Förderung von Eisenerz groß geworden ist, hat in dieser Woche seinen Anteil am Seltenerdspezialisten Lynas auf knapp sechs Prozent erhöht, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht (PDF). Bereits vor einigen Tagen hatte Rinehart in das wichtigste US-Unternehmen der Branche investiert und einen Anteil von mehr als fünf Prozent an MP Materials erworben.

Im Februar machten Gerüchte über eine mögliche Fusion von MP Materials und Lynas die Runde, ein Schritt, der ein Gegengewicht zu Chinas Marktmacht im Bereich Seltener Erden schaffen könnte. Gespräche dazu habe es laut Lynas tatsächlich auch gegeben, sie seien derzeit jedoch auf Eis gelegt (wir berichteten). Durch Rineharts Investment in beide Unternehmen bekommen Spekulationen über einen Zusammenhang nun jedoch jetzt neuen Auftrieb, wie unter anderem Bloomberg schreibt (Paywall).

Hancock Prospecting hält zudem Anteile am ebenfalls australischen Konzern Arafura Rare Earths, der die erste kombinierte Mine und Verarbeitungsanlage für Seltene Erden in Australien errichten will. Auch an Projekten zur Förderung dieser kritischen Rohstoffe in Brasilien gibt es Beteiligungen. Daneben investiert Rinehart verstärkt in Firmen, die auf den Abbau von Lithium spezialisiert sind, wie Vulcan Energy Resources. Das Unternehmen plant die Förderung des Batteriemetalls aus den salzhaltigen Tiefengewässern des Oberrheingrabens.

Photo: iStock/SeventyFour

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